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Welche Vorraussetzung muß ich für das Training mitbringen?
- Den Willen, zu Lernen
- Kritikfähigkeit
- Offenheit und Ehrlichkeit
- die Disziplin, am Training richtig teilzunehmen
- die Disziplin, regelmäßig am Training teilzunehmen
- die Charakterstärke, das Erlernte nicht mißbräuchlich zu verwenden
- den Willen und die Fähigkeit zur Teamarbeit
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Ich bin am Training interessiert, warum darf ich nicht zuschauen?
Bei uns gilt die Maxime: Alle Anwesenden sind aktiv! Vom Zuschauen erhalten Sie kaum Einblick in das Training. Wenn Sie aktiv am Training teilnehmen, können Sie sehen, wie anstrengend unser Training wirklich für Sie ist (nämlich nur so sehr, wie Sie es aushalten können) und wie effektiv die Techniken sind. Viele Details in unseren Techniken kann man von aussen nicht sehen. Man spürt sie jedoch. Nur wer aktiv mitmacht, kann diese Details für sich entdecken. Es stehen Ihnen zwei kostenlose und unverbindliche Probetrainings zur Verfügung.
Was Sie als Interessent brauchen: lockere Sportkleidung, Socken, gute Laune!
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Ist das Training ein Kontakt-Training?
Ja! Körperlicher Kontakt ist ein wichtiger Faktor unseres Trainings. Immer wieder gibt es Anbieter von Selbstverteidigung, die damit Werbung machen, dass es im Training keinen körperlichen Kontakt gibt. Für uns sind solche Angebote äußerst bedenklich! Man könnte es damit vergleichen, daß jemand einen Pilotenschein machen möchte, ohne je in einem richtigen Flugzeug gesessen zu sein und nur am Computer in Simulationen gelernt zu haben.
Körperlicher Kontakt findet bei uns durch Schlagen, Packen, Ziehen, Umklammern etc. statt. Dabei ist wichtig festzustellen, dass es bei uns sehr selten zu Trainingsunfällen, gebrochene Nasen, ausgeschlagene Zähne etc. kommt. Das einzige, was evtl. verletzt wird, ist Ihr Stolz oder Ihr Ego!
Auf der Straße wird der Gegner auch körperlichen Kontakt herstellen. Deshalb ist der körperliche Kontakt auch im Training wichtig, damit Sie darauf vorbereitet und dies gewohnt sind.
Ferner ist der körperliche Kontakt eine “Lernhilfe”. Steht man zu nahe am Gegner, hat einen falschen Winkel oder schlicht die Deckung nicht zu, hilft ein leichter Treffer mit dem Boxhandschuh oder ein leichter Schlag mit der offenen Hand auf die Backe, wahre Wunder, wenn es darum geht, automatische Reaktionen zu erzielen. Das Problem ist, dass man sich oft der Fehler nicht bewußt ist. Man kann dann als Trainingspartner oder als Trainer das dem Teilnehmer 100x sagen. Wenn Sie sich des Fehlers nicht bewußt sind, werden Sie es nicht verstehen. Der Treffer, “weckt” Sie auf!. Dabei ist wichtig zu verstehen, daß es nicht persönlich gemeint ist, sondern Teil des Trainings ist.
Wir haben es von Zeit zu Zeit mit Leuten im Training zu tun, die meinen, ohne körperlichen Konktakt auskommen zu können. Diese beschweren sich oder drohen sogar mit rechtlichen Schritten (was absolut lächerlich ist). Diese Leute verstehen das oben Geschriebene nicht und sind in unserem Training eben schlicht falsch am Platze!
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Muss ich Vorkenntnisse haben?
Wenn Sie Vorkenntnisse haben, ist das gut. Einige unserer Schüler haben bereits andere Kampfkünste studiert, oder waren im Kampfsport aktiv.
Wenn Sie jedoch ein “unbeschriebenes Blatt” sind, hat das auch Vorteile! Wer bereits eine andere Kampfsportart erlernt hat, hat sich Reaktionen und Bewegungen angewöhnt, die ihm in einer realen Situation erhebliche Probleme bereiten können. Jemand, der noch keine Vorkenntnisse hat, muss sich keine Fehler abtrainieren.
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Bin ich schon zu alt, um Ninjutsu zu betreiben?
Nein!! Bei uns zählt lediglich der Wille, etwas zu lernen und mit Spaß am Training teilzunehmen. Sicherlich ist man am Anfang nicht so beweglich und ausdauernd, vor allem dann nicht, wenn man noch nie oder nur wenig Sport betrieben hat. Doch jeder trainiert bei uns auf seinem Niveau!
Egal, ob Sie 14, 40 oder 60 sind, Sie können immer mit unserem Training beginnen!
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Ich habe ein körperliches Handicap, kann ich trotzdem teilnehmen?
Das kommt auf den Einzelfall an. Die meisten Handicaps (Knieprobleme, Probleme mit dem Rücken etc.) machen ein Training bei uns nicht unmöglich. Wir sind der Ansicht, daß sich eine Kampfkunst an den Lernenden anpassen muß und nicht umgekehrt. Ninjutsu ist keine dogmatische Kampfkunst und erlaubt dem Lernenden, die Techniken an seine körperliche Gegebenheiten anzupassen.
Ferner haben wir die Erfahrung gemacht, dass sich durch unser Training Probleme mit beispielsweise den Knien oder Rücken bessern und die Mitglieder im täglichen Leben mit dem Problem besser klar kommen.
Durch das Training und die Vielzahl von Bewegungen werden Ihre Haltemuskeln und die Propriozeption trainiert.
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Warum bieten Sie keine Selbstverteidigungskurse an?
Einfache Antwort: Weil solche Kurse Unsinn sind! Instinktive Reaktionen und die mentale Einstellung zur Umsetzung im Ernstfall erlernt man nicht kurz mal in ein paar Stunden. Selbstverteidigung und Kampfkunst sind ein komplexeres Thema als eben mal etwas Spanisch für den nächsten Urlaub zu lernen. Selbst wenn man meint, man kann sich wehren, steht man doch im Ernstfall ohne Möglichkeiten da, weil das Hirn blockiert ist. Nur durch langes Training kann diese Blockade umgangen werden. Kurse können einen Einblick geben. Doch neigen “normale” Menschen oft schnell zur Selbstüberschätzung. Gerade für Frauen ist es wichtig, in einer gemischten Gruppe mit Männern zusammen zu trainieren. Ferner ist das Lernen in der gemischten Gruppe effektiver, da Sie meist mit jemandem trainieren, der schon etwas Ahnung hat.
Eine ähnliche Ansicht vertreten wir für den Bereich “Selbstbehauptung”. Das Auftreten in der Öffentlichkeit, Körperhaltung, Gestik, Mimik etc. ist auch für uns sehr wichtig. Ein selbstsicheres Auftreten kann schon im Vorfeld einer Konfrontation darüber entscheiden, ob man in die sog. Opferrolle passt oder nicht. Später, wenn man sich wieder in seinem persönlichen Umfeld bewegt, verfällt man dann wieder in alte Gewohnheiten...
Die “psychologische Kriegsführung” ist ein Teil der Selbstverteidigung, der zur sog. “Vorkampf-Phase” gehört. Die psychologischen Veränderungen kommen durch unser Training nach und nach von alleine aus Ihrem Inneren heraus. Je tiefer Sie in die Kampfkunst eintauchen, desto selbstsicherer werden Sie. Auch wieder etwas, was man nicht in einem Kurs sich kurz aneignen kann.
Zum Aspekt Selbstbehauptung gehört auch der Bereich der Wahrnehmung, dass heisst, wie man seine Umgebung wahrnimmt, beobachtet, die Informationen analysiert und auf diese reagiert.
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Wie lange brauche ich, “um was zu können”?
Eine knifflige Frage, die wohl jeder Kampfkunst-Lehrer kennt und immer wieder zu hören bekommt. Und niemand kann diese Frage ernsthaft beantworten (auch wenn es Mitbewerber gibt, die sowas tun!). Wie lange Sie brauchen, “um was zu können”, hängt einzig und allein von Ihnen ab. Es sind Faktoren, wie sportlich Sie sind, wie häufig Sie trainieren, es kommt auf Ihre Fähigkeit im Umgang mit Kritik an und hängt von Ihrer Mentalität ab. Manche Leute sind bereits nach einem Jahr recht effektive Kämpfer, manch anderer benötigt dafür 5 oder mehr Jahre. Davon mal abgesehen: Darum geht es uns auch garnicht. In erster Linie zählt für uns das Studium der Kampfkunst.
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Ein kommerzielles Studio trainiert jeden, der bezahlt!
Ein weit verbreitetes Vorurteil! Und sicherlich gibt es so manchen Kampfkunst- oder Kampfsporttrainer, der jeden als Mitglied aufnimmt, nur weil er bezahlt.
Wir legen grossen Wert auf eine gute Atmosphäre und sind uns unserer Verantwortung gegenüber uns, unserer Kampfkunst, Ihnen und der Gesellschaft bewusst! Deshalb trainieren wir nicht jeden, der zu uns kommt. Diese Personen lehnen wir kategorisch als Mitglieder ab:
- Personen die zur Gewalt neigen, keine Selbstkontrolle haben und Ihre Umgebung terrorisieren (Schläger, “Gangster”)
- Personen mit radikalem politischem (rechts und links) und religiösem Hintergrund.
- Personen, mit Drogenvergangenheit und Alkoholiker.
- Personen mit krimineller Vergangenheit.
- Psychisch kranke Personen, vor allem dann, wenn diese regelmäßig Psycho-Pharmaka einnehmen müssen.
Das sogenannte Probetraining, dass Sie als Interessent zweimal kostenlos besuchen können, dient nicht nur dazu, dass Sie sich von uns einen Eindruck verschaffen können, sondern auch umgekehrt.
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Warum gibt es bei Ihnen keine spezielle Frauengruppe?
Wie bereits oben erwähnt, lernt eine Frau oder ein Mädchen in einer gemischten Gruppe am Besten. Das hängt wiederum mit unserer Trainingsphilosophie zusammen, daß man
- etwas richtig und detailliert lernen muß
- das man realistisch lernen muß
- das man ehrlich zu sich selbst und anderen sein muß.
Eine Frau kann genauso leistungsfähig sein, wie ein Mann (relativ zum Körpergewicht). Der einzige Unterschied ist die mentale Einstellung. Daneben gibt es für eine Frau nichts zu lernen, was ein Mann nicht lernen könnte. Ein leichtgewichtiger, schmächtiger und schüchterner junger Mann hat in einer Konfrontation die gleichen Schwierigkeiten, wie eine Frau. Beide haben Angst, beide können verletzt werden, jedoch auch austeilen und einstecken. In der Realität ist der Gegner meist kräftiger, größer und schwerer. Deshalb ist es sinnvoll, gleich mit einem solchen Partner zu trainieren, damit man von Anfang an sich an die entsprechenden Größenverhältnisse gewöhnt und einschätzen kann, was möglich ist und was nicht. Ein weiterer und nicht unerheblicher Aspekt ist die Tatsache, daß die Frau im Training sich daran gewöhnt, von einem Fremden berührt oder gepackt zu werden. Sie kann gelassener bleiben und entsprechend reagieren.
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Warum Training mit Waffen?
Wir orientieren uns an der Realität. Unbewaffnete Selbstverteidigung kann sehr schnell an seine Grenzen stoßen. Nämlich dann, wenn der Angreifer bewaffnet ist oder der Verteidiger sich mehreren Gegnern gegenüber sieht und das Leben auf dem Spiel steht. In unserer Gesellschaft hat das Training mit Waffen manchmal einen anrüchigen Touch. Es gilt als unfair, überzogen, böse, etc. Was uns von “Waffenfreaks” unterscheidet, ist die Tatsache, daß wir keinen Waffenkult betreiben. Für uns ist eine Waffe ein Hilfsmittel, eine Erweiterung unserer Möglichkeiten. So ist für uns der Begriff “Waffe” ein sehr dehnbarer Begriff! Er reicht von einfachen Hilfsmitteln wie dem berühmten Schlüsselbund in der Faust, bis hin zu “richtigen “ Waffen wie Pistolen, Schwertern und Messern. Gerade Frauen sollten den Umgang mit Waffen erlernen, da somit Defizite an Kraft und Reichweite ausgeglichen werden können.
Daneben ist es wichtig zu verstehen, daß man sich nach unserer Definition nur gegen eine Waffe erfolgreich zur Wehr setzen kann, wenn man den Umgang damit beherrscht und somit eine Vorstellung hat, welche Möglichkeiten der Angreifer damit hat.
Dazu kommt noch ein Trainingseffekt: Das Ninjutsu basiert in seinen Grundbewegungen auf altem japanischem Schwertkampf. Versteht man den Umgang mit einem Schwert, hat man es auch im unbewaffneten Bereich leichter, da durch das Waffentraining die Motorik, Distanzgefühl und Reaktionen geschult werden.
Selbstverständlich gilt beim Waffentraining: Safety first!
Es wird grundsätzlich mit entsprechender Vorsicht und oftmals mit speziellen Übungswaffen trainiert (zum Beispiel gepolsterte Schlagstöcke, Messerattrappen aus Gummi, Augenschutz).
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